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Ab in die Natur 2011/12

 

In diesem Hortjahr steht die Natur im Mittelpunkt unserer Hortarbeit. Dabei ist es uns ein Anliegen, täglich mit den Kindern die nähere Umgebung zu erkunden. Sie erleben den Wandel der Natur mit allen Sinnen. Im Spätsommer genossen wir sonnenreiche Tage an der Esplanade des Traunsees und erkundeten den Wald, indem wir mit unseren Gummistiefeln im Bachbett flussaufwärts marschierten. Den farbenprächtigen Herbst nutzen wir für „Land-Art“, indem wir Kunstwerke aus Naturmaterialien formten. Im kommenden Winter werden wir originelle Skulpturen aus Schnee kreieren und ausgiebige Schneewanderungen und lustige Schlittenfahrten unternehmen.

Weitere Schwerpunkte sind Klettern und regionale Märchen und Sagen. 

Klettern

Die Kletterwand der neuen Mittelschule Altmünster brachte uns auf die Idee, den Kindern eine neue Art der Bewegung näher zu bringen. Klettern ist ein Sinnerlebnis und ein ganz bestimmtes Lebensgefühl, in dem Werte wie Spontanität, Kreativität oder gelebte Freiheit zum Ausdruck kommen. Das Bezwingen der Kletterwand fordert Konzentration, Kraft, Ausdauer und Koordination der Kinder. Der spielerische Zugang zum Klettern, eine gute Auswahl an Griffen und das Setzen dieser, welches Kinder zu verschiedensten Klettertechniken anregt ist wohl der einfachste und schnellste Zugang zum Klettern. Durch bunte Kletterstunden versuchen wir, den Kindern den Spaß am Klettersport selbst zu entdecken. 

Märchen und Sagen

Die Ruhephasen der Kinder stellen einen Ausgleich zum ereignisreichen Hortalltag dar. Um diese den Kindern möglichst einladend zu gestalten, beschlossen wir, ihnen Märchen und Sagen aus der Umgebung näherzubringen. Wir stellten den Kindern eine Vielzahl an Büchern zum Schmökern zur Verfügung und nahmen uns reichlich Zeit, um regionale Sagen vorzulesen. Auch beim gemeinsamen kreativen Gestalten hörten wir uns Hörbücher und Kassetten mit diversen Kurzgeschichten an. Ein besonderes Highlight stellte eine aufregende und spannende „Märchenroas“ durch Altmünster mit dem berühmten Märchenerzähler Helmut Wittman dar.

Artissimo - Kleine Künstler, große Werke 2007-2011

 

Vieles im Alltag von Hortkindern ist leistungs- und schulorientiert und es ist eine Tatsache, dass die Zahl der Schüler mit Wahrnehmungsstörungen der unterschiedlichsten Art stetig zunimmt. Aufgrund dieser Erkenntnis ist es sinnvoll, ästhetische Erziehung und Sinnesförderung in ein Hort-Konzept zu übernehmen. Das Ziel sollte sein, Kindern eine Basis für Kreativität und Träume zu schaffen. Begreifen durch Greifen und Sehen durch Fühlen sind ebenso wichtig wie Verstehen durch Wiederholen oder Erleben. Da man Kinder nicht mit Wissen abfüllen kann, muss man ihnen – als Gegengewicht zum schulischen Lernen – immer wieder die Auseinandersetzung und den Umgang mit Kunst und dem wirklichen Leben außerhalb des Klassenzimmers ermöglichen. Vorgefertigte Wertungen von schön und hässlich sollten der unvoreingenommenen und offenen Auseinandersetzung mit dem Gegenstand weichen.

Der Schülerhort Altmünster startete im Herbst 2007 mit einer ganz neuen Projektidee. Unser Projekt ARTISSIMO erstreckt sich zum ersten Mal über mehr als nur ein Schuljahr. Dies hing vom Ideenreichtum der Kinder ab. ARTISSIMO umfasst alles, das dem Thema Kunst zugeordnet werden kann. Wir setzten mit unseren Kindern neue Techniken zur Malerei, zum Modellieren, zum plastischen Gestalten, zur digitalen Fotografie und zum textilen Gestalten künstlerisch um. Außerdem befassten wir uns mit diversen Künstlern aus der ganzen Welt, wobei ein Schwerpunkt bei den Künstlern Österreichs und der Umgebung Altmünsters liegt. Diese Künstler luden wir zu Workshops in den Hort ein, um den Kindern ihr individuelles Arbeiten näher zu bringen und um ihnen diverse Tipps und Tricks zu den verschiedenen Techniken zu entlocken. 

Im Mittelpunkt unseres Kunstprojektes stand 2008 Friedensreich Hundertwasser, der durch seine bunten und damit sehr ansprechenden Bilder auf die Kinder eine große Faszination ausübte. Diese Idee entstand aus der Zeichnung eines Mädchens, das ein Haus in verschiedenen Farben anmalte. Jedes Kind durfte eine „Hundertwassermappe“ mit den unterschiedlichsten Blättern gestalten. Wir formten Schnecken aus Gips, die bemalt und mit Spiegeln und bunten Glassteinen beklebt wurden. Wir gestalteten die Hortfront und die Garderobe in seinem Stil. 

Miro mit seinen Wandwesen war 2009 unser Schwerpunkt im Hort. Die Kinder durften jeder für sich ein Wandwesen ganz nach dem eigenen Geschmack entwerfen. Diese wurden an die Wand im Durchgang zu den Schulen gemalt. Die Kinder hatten viel Spaß am großflächigen Gestalten an der Wand.

Im April 2010 starteten wir unseren nächsten Schwerpunkt mit einem lebenden Künstler: Oto Altman.
Oto besuchte die Hortkinder drei Monate lang, um mit ihnen über Kunst zu reden, zu philosophieren, und Kunstwerke herzustellen. Im Zuge dieser produktiven Arbeitszeit entstanden in einem ersten Schritt colorierte Serigrafien aus Originaldrucken des Künstlers.
Der Maler überraschte unsere Kinder mit einer Vielfalt an Flyern, Ausstellungseinladungen, Kunstkatalogen und Resten seiner Werke, die die Kinder zerschneiden durften, um aufwendige Collagen entstehen zu lassen.
Zum Schluss führte Oto mit den Werken „Fantasia“ unsere Kunstschüler an seine feine und punktgenaue Arbeitsweise heran.


Mit dem schweizer Künstler Paul Klee beschäftigten wir uns im Herbst 2011.
Die Besonderheit in der Arbeitsweise von Paul Klee ist, eine Gestalt durch nur eine Linie zum Leben zu erwecken. Unsere Jungkünstler verbrachten gerne Zeit damit, unzählige Linien- und Wollklebebilder anzufertigen. Die Philosophie des Künstlers, Luft und Erde zu verbinden spiegelt sich in dem Gesamtwerk unserer Kinder wieder. Sie arbeiteten zu diesem Thema Phantasiebilder aus, die nicht nur nach oben hin – in die Luft, sondern auch nach unten hin – in die Erde, durch ihre Farbenpracht glänzen.


In Anlehnung an Claude Monet´s berühmtesten Werke „Mohnfeld bei Argenteuil, 1873“ und „Seerosen, 1916/19“ entstanden zwei Gemeinschaftsarbeiten unter der Verwendung der Kork-Tupftechnik. Jedes Kind durfte durch seine eigene Seerose und Mohnblume den Bildern seine persönliche Note verleihen.

Den Höhepunkt von ARTISSIMO bildete das Gemeinschaftswerk „Das große blaue Meer“ unter der Anleitung von Giovi, einem dynamischen Künstler aus Grünau im Almtal.
Durch ein intensives Gespräch der Kinder mit Giovi über seine kürzliche Neuseelandreise und seine Vorliebe für das Meer und dessen Bewohner entstand die Idee, eine große Gipsskulptur zu konstruieren.
Der zwei Meter lange Hai nahm nach vielen sonnigen und arbeitsintensiven Nachmittagen vor dem Hort immer konkretere Formen an. Details wie Kiemen und Augen sowie das Colorieren hauchten dem Hai Leben ein. Nebenbei werkelten andere Jungkünstler an unserem Riesenaquarium. Aus zahlreichen, selbst gestalteten Plakaten entstand die Heimat unseres Meeresbewohners.
Die Krönung des Gesamtwerkes waren von den Kindern gefertigte Collagen aus dem großen blauen Meer.

Heute ziert die Skulptur den Eingangsbereich des Hortes, den wir zum Thema „Meer“ gestalteten. 

Gemeinsam stark werden - soziales Projekt 2009/10

 

Für das Schuljahr 2009/10 setzten wir uns den Schwerpunkt, die soziale Kompetenz der Kinder zu fördern und zu stärken. Das gemeinsame Erleben fand im Zusammensein der Kinder beim Spiel, bei abenteuerlichen Unternehmungen und beim Lernen zu zweit oder in Gruppen statt. Wir führten mit den Kindern Interaktions- und Koordinationsspiele im Hort und in der Natur durch. Diese Spiele aktivieren gleichzeitig Körper und Geist und stärken besonders Teamgeist und die Zusammenarbeit untereinander.
Die erarbeiteten Hort-Regeln wurden mit Hilfe der Kinder in Form eines „Regelbaumes“ plakativ gestaltet und auch für Besucher gut sichtbar angebracht. Durch eine gute Vorbildwirkung leben wir den Kindern diese Werte täglich vor.

Die soziale Kompetenz der Kinder wird außerdem in unserem neuen Projekt „Offenes Arbeiten“ automatisch weiter gefördert, da es hier ein wichtiger Grundstein ist.

Unser bunter Farbengarten 2008/09

 

Im Herbst 2008 durften wir uns über ein neues Projekt freuen, da wir von der Gemeinde Altmünster einen Garten zur Verfügung gestellt bekamen. Wir hatten die Möglichkeit, diesen Garten neu zu gestalten. Voll Feuereifer und Freude begannen wir mit dem Thema „Apfel“, bei dem den Kindern diverse Angebote zu dieser wertvollen Frucht gestellt wurden. In erster Linie aber nutzten wir die reichhaltigen Apfelbäume, um verschiedenste, leckere Speisen zuzubereiten. Sogar ein Dörrapparat wurde uns von einer Mutter zur Verfügung gestellt. Bei Schönwetter gingen wir in den Garten zum „Baumkraxln“, eine der Lieblingsbeschäftigungen der Kinder, zum Balancieren auf der Slackline oder einfach nur zum Erkunden der verschiedensten Bereiche. Im Frühling 2009 wurden wir unserer Gartenplanerin Dipl. Ing. Barbara Derflinger vorgestellt, die wöchentlich in den Hort kam, um mit den Kindern Ideen zu besprechen, über die Lieblingspflanzen der Kinder zu reden oder auch den Garten zu besuchen und die Lieblingsplätze der Kinder ausfindig zu machen. Im Mai stellten wir dann anhand des Gartenplans von Barbara ein Modell her, damit die Kinder eine anschauliche Vorstellung vom neuen Garten bekommen konnten. Wir begannen „Wohlfühl-Steine“ mit Wörtern wie „Miteinander“ oder „Mut“ zu gestalten, die wir im Garten platzierten.

Leider musste der Hortgarten einem großen Bauprojekt weichen.

Helfi - Erste Hilfe für Kinder und Jugendliche 2008/09

 

Viele Kinder haben immer wieder Verletzungen und reagieren sehr unterschiedlich auf Wunden, oft aus Angst und Unwissenheit. Um den Kindern einerseits Erfahrungen im Bezug auf ihren eigenen Körper und dessen Gesundheit zu ermöglichen und andererseits die Angst vor der Rettung oder dem Krankenhaus zu nehmen, starteten wir dieses Projekt. Durch das Erlernen geeigneter Maßnahmen konnten die Kinder außerdem erkennen, dass bereits einfache Handgriffe eine große Hilfe darstellen. Ganz nebenbei wurden das Einfühlungsvermögen der Kinder und das gegenseitige Helfen thematisiert.
Start des Projektes war ein Besuch bei der Rettungsstelle in Gmunden. Sehr motiviert erlernten die Kinder Maßnahmen bei unterschiedlichen Verletzungen. Eine Mappe und diverse Lernspiele wie Memory oder Domino unterstützten das Zeigen und Vorspielen der Maßnahmen und halfen die Inhalte zu vertiefen.

Der Höhepunkt des Projektes war die Überreichung des Helfi-Ausweises in der Rettungsstelle Gmunden.

Ernährung - mit allen Sinnen erfahren 2005/06

 

Der Ausgangspunkt dieses Projektes war, dass es im Vorjahr bei Tisch oft Probleme gab, auch in der Schulküche. Die Kinder erstellten ein Plakat mit Tischmanieren, das über dem Jausentisch angebracht wurde. Es gab Themen-Tage im Hort: Am französischen Tag zum Beispiel wurde Quiche aufgetischt, beim italienischen Tag gab es Spaghetti. Die Flaggen des Landes wurden an die Eingangstür gemalt und wir versuchten, den Kindern ein paar Worte in der Landessprache näherzubringen. An den Farbentagen kleideten sich die Kinder in der Tagesfarbe und die Jause waren grüne Weintrauben, Kiwi, Gurken und Schnittlauchbrote, rote Kirschen, Paprika, Erdbeeren und Salamibrote oder blauer Heidelbeerstrudel. Am bunt gemusterten Tag gab es bunt gemischten Salat, gestiftelte Karotten und Gurkenscheiben und auf die Butterbrote ritzten wir Muster. Auch die Kleidung der Kinder war gestreift, getupft oder kariert. Die Ausflüge in diesem Jahr gingen zum Bäcker, auf den Bauernhof, in den Stücklbachgraben Bärlauch pflücken und ins Erdbeerland.

Zum Jahresabschluss gingen wir ins Chinarestaurant essen und jedes Kind durfte sich ein Kochbuch mit den Lieblingsrezepten selbst gestalten. 

Artistik 2004/05

 

Jonglieren – Das Spiel mit der Schwerkraft

Es ist keine Kunst nur für Zirkusleute, sondern eine körperliche und geistig entspannende Tätigkeit, die hilft, die natürliche Koordinationsfähigkeit zu entdecken und zu fördern. Jonglieren kann helfen, Geduld, Selbstbewusstsein und Kooperationsfähigkeit zu entwickeln. Es hat keinen Verlierer, und den einzigen Konkurrenten hat man in sich selbst. Vor allem macht das Jonglieren Freude. Bereits während des Jonglieren-Lernens erlebt man Spaß, da Energie in kreativer Form frei gesetzt wird, was sofortige, persönliche, innere Befriedigung bringt. Es gibt jedoch noch einen wesentlichen Grund, das Jonglieren zu probieren. Es ist eine gute Möglichkeit, motorische Fähigkeiten zu entwickeln, zu fördern oder neu zu entdecken.
Für Kinder mit Lernschwäche, oder solche mit emotionalen Schwierigkeiten oder Bewegungsproblemen ist es ideal. Es fördert die Fähigkeiten, die Hände zu koordinieren, beide Hände gleichwertig zu benützen und sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren.


Spielen mit Pois

Pois ist ein Spiel, das ursprünglich von den Maori in Neuseeland gespielt wurde. Dabei kombinieren sie wundervoll dynamische Bewegungen mit Ästhetik und Tanzelementen. Das geschwungene Spielgerät ist einfach zu erlernen, mit spektakulären Effekten schon bei den ersten Übungen und einfachsten Tricks. Jüngere Kinder macht es schon Spaß, die Pois wie einen bunten Kometen in die Luft zu werfen.Fortgeschrittene Spieler erleben einen Reichtum an Tricks und eleganten Bewegungen. Dabei werden Ausdauer, Koordination und Konzentration auf eine sehr kunstvolle und sinnesfördernde Weise trainiert.

Einrad fahren

Das Einrad ist ein mit Muskelkraft angetriebenes Pedalfahrzeug, das vor allem als Sportgerät, aber auch von Artisten im Zirkus oder Varieté genutzt wird. Da es – wie der Name sagt – nur ein Rad besitzt, muss es der Fahrer aktiv in einer labilen Balance halten. Einrad fahren kann man mit jedem Alter erlernen. Je früher man beginnt, desto besser. Am idealsten ist es, das Einrad fahren in einer Gruppe zu lernen. Man kann sich gegenseitig helfen, Fehler ausbessern und Tricks abschauen. Der größte Vorteil dabei ist aber die gegenseitige Motivation und das gegenseitige Anspornen. Sehr wichtig beim Einrad fahren ist die aufrechte Haltung, die beim Fahren gestärkt wird. Der Schwerpunkt des Fahrenden muss genau über dem des Einrads liegen, dadurch wird der Gleichgewichtssinn besonders trainiert.

Wohndesign im Schülerhort 2003/04

 

Mit vollem Einsatz stellten die Erzieherinnen mit Hilfe der Kinder den gesamten Hort auf den Kopf. Gemeinsam wurde gestemmt, geklebt, gemalt, gehämmert, geschliffen, geschraubt und genäht. Ende Juni fand ein „Tag der offenen Tür“ statt, an dem das Jahresprojekt präsentiert wurde. Als Highlights erlebten die Besucher das Relaxen in der neu eingerichteten Entspannungsoase und das gemütliche Beisammensein in der Spielnische, die seit der Umgestaltung ein Lieblingstreffpunkt der Kinder ist. Das Maleratelier wurde ebenfalls von den Kindern selbst ausgemalt und gestaltet. Auch der Eingangsbereich bekam neue Farbe und große Pinnwände, die als Infotafeln für Eltern, Kinder und Interessierte dienen.